Sonntag, 7. September 2014

Danke Teil 2!!!!!!



Meine lieben Leser!!!

DANKE  für über 2000 Blogaufrufe. Ihr seid der absolute Wahnsinn. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. 
Es ist so schön zu sehen, dass es euch gefällt.

Ich lasse euch nun an den anderen Dingen teilhaben, für die ich sehr dankbar bin.



11. Jahreszeiten

Gibt es etwas Schöneres als mit anzusehen wie sich von Monat zu Monat die Natur verändert?
Im Frühling summen die Bienen um einen herum, die Natur erwacht aus Ihrem Winterschlaf, die Bäume bekommen die ersten Knospen und Blüten.
Es ist schön sich einfach in eine Kanzel setzen zu können und zu lauschen.
Spannend finde ich die verschiedenen Vögel singen zu hören. Einfach mal die Augen schließen und genießen. Eine wahre Wohltat und wieder etwas, was die Nichtjäger nicht so richtig miterleben können. Die Vögel bauen ihre Nester, legen Eier und brüten sie mit viel Mühe aus. Wie liebevoll sie doch mit ihnen sind und sich so fürsorglich kümmern, einfach immer wieder schön mit anzusehen.

Im Sommer die Jungtiere beobachten zu können ist der Wahnsinn. Ein Geheimnis der Natur und ich darf es Jahr für Jahr miterleben. Das einzige was mich immer stört -  sind diese doofen Mücken. Grrrrrr.... Leider konnte ich dieses Jahr die Blattzeit nicht miterleben, aber mein Jägerleben ist noch so jung - nächstes Jahr dann ;-)

Jetzt im Herbst die Brunft und das Färben des Waldes genießen zu können ist so wunderbar. Schön das mir das niemand nehmen kann. Die Zeit der Drückjagden geht nun los, diesmal nicht als Treiber, sondern endlich als Jägerin. Was Schöneres gibt es nicht.

Im Winter dann durch den Schnee zu stapfen und zu jagen ist für mich eine neue Erfahrung und ich freue mich sehr darauf. Ich bin gespannt wie es wird. Draußen zu sitzen und den Schnee auf mich rieseln zu lassen und danach zu Hause in der warmen Stube zu sitzen mit einem schönen heißen Kakao.








12. Kinder

Kinder sind unsere ZUKUNFT; genau jetzt müssen wir zeigen und aufklären. Das ist die Aufgabe jedes Einzelnen. In meiner Ausbildung zur Erzieherin mache ich viele Projekte mit den Kindern. Sie sollen frühzeitig die Aufgaben eines Jägers kennen. Ich bin das erste Mal mit 9 Jahren mit meiner großen Schwester auf die Jagd gegangen. Ich fand schon als kleines Kind die Tiere des Waldes spannend und auch alles andere nach dem Schuss störte mich nie. Angst hatte ich immer nur vor dem Schuss. Es ist schön Kindern lächeln zu sehen, sie zu begeistern für die Natur, mit ihnen zu experimentieren und im Schlamm auch mal zu matschen. Meine Nichten kennen die Jagd von klein auf und haben damit kein Problem. Bei meinem letzten Besuch bei meiner Schwester nahm ich am Sonntagabend meine Nichte von 8 Jahren mit auf Ansitz. Am Anfang war sie ein wenig aufgeregt, aber schnell wurde es ruhig im Wald und sie entspannte auch. Sie legte sich dann auf meinen Schoß und schlief dort 45 min. Erstaunlich wie beruhigend die Stille auf Kinder wirkt. Meine Facharbeit wird sich nun auch um dieses Thema drehen: Kinder und Jagd,  mehr kann ich noch nicht verraten. ;-)
Bitte lasst die Kinder nicht verdummen, sondern zeigt Ihnen die wunderschöne Wahrheit über die Jagd und Natur.






13. Stimme

Danke für meine "tolle" Stimme. Als angehende Erzieherin braucht man schon ordentlich Stimme. Mich fasziniert es nur immer wieder wie man mit der Stimme spielen kann. Mal laut, mal leise, hoch und tief. Mein Jagdscheinkurs fing ja im letzten Jahr im Dezember mit einer Drückjagd an. Wir mussten alle als Treiber mitgehen. Klar, ich voll dabei und hatte einen enormen Spaß daran. Als ich dann von mehreren Jägern hört: "Dich haben wir schon von weitem gehört", wusste ich, ich habe meine Aufgabe gut und richtig gemacht. Ja ich hatte schon immer ein lautes Organ ;-), aber auf Ansitz bin ich ganz still.

14. Mein Hund

Was gibt es schöneres als zu Hause die Tür aufzuschließen und so freudig begrüßt zu werden, als wäre man ein Jahr lang nicht zu Hause gewesen. Ich muss dazu sagen dass ich meinen Hund Ljubomir nicht jagdlich führe. Er ist ein kleiner, aufgeweckter Mann, der mein Herz im Sturm erobert hat. Ich hab ihn in letzter Zeit immer mal mit auf Ansitz genommen. Ganz lieb und brav macht er sein Nickerchen oder beobachtet die Natur. Unglaublich wie sensibel doch die Hunde sin. Auf der einen Seite beschützen sie das was sie lieben bis zum Schluss und arbeiten ohne Pause. Auf der anderen Seite merken sie wenn es einem schlecht geht und man traurig ist. Dann schmusen sie sich an einen an und sind auf Kuschelkurs. Ich liebe meinen Hund und ohne ihn könnte ich mir mein Leben gar nicht vorstellen. So ein kleiner treudoofer Kerl mit großen Knopfaugen.





15. Menschen, die mir sehr nahe stehen

Meine Familie und mein Freund sind meine wichtigste Stütze im Leben. Ohne ihre Unterstützung wäre ich nicht dort wo ich heute bin. Auch einige meiner Jagdkollegen schätze ich für ihre offene und ehrliche Meinung sehr. Ich denke es ist sehr wichtig ehrlich zu sein. Gerade in der Jagd sollte es ohne Zank und Streitereien gehen. Hier hat Neid und Missgunst nämlich nichts zu suchen, aber auch rein gar nichts, Dankbar bin ich auch besonders meiner großen Schwester und ihrem Mann. Sie führte mich schon im zarten Alter an die Jagd heran und mein Schwager hat mich während meiner Jagdausbildung unterstützt wo er nur konnte. Den Rest musste ich nur noch alleine schaffen. Danke auch an meinen lieben Freund, der mir in der Zeit immer den Rücken zum Lernen frei gehalten hat.




16. Gleichgesinnte

Es ist schön zu wissen, dass wenn man ein Problem hat sich überall einen Rat holen kann. Jeder hat ein offenes Ohr und versucht einem zu helfen. So sollte es immer sein. Immer die Hand reichen und nicht wegsehen. Nicht den Finger erheben und kluge Sprüche klopfen, sondern sich auf eine Ebene mit denjenigen gehen und Fehler aufzeigen. Es ist schlimm zusehen wie sich so viele Jäger "zerfleischen" weil es immer einer besser weiß. Mein Gott, jeder macht es nun mal anders. Akzeptiert es oder geht euch aus dem Weg. Gerade in der Zeit der ganzen schlechten Medien und der Jagdgegner müssen wir zusammen halten!!!! Egal, was passiert!!!!!!!!!!!!!
Unsere Leidenschaft teilen einige Menschen und denkt immer daran, dass was wir sehen und erleben haben nur wir. 

17. Vorstellungen

Ja, ich denke schon, dass Männer und Frauen anders jagen. Wir Frauen legen mehr Gefühl in die Jagd und denken über alles nach. Ich glaube es gibt nicht so viele Männer die sich so viele Gedanken um das alles machen. Wenn ich mit meinem Jagdkollegen auf Ansitz bin, habe ich immer wieder festgestellt wie unterschiedlich wir sind. Wir Frauen nehmen die Natur noch intensiver wahr, zu mindestens habe ich das Gefühl. Bitte liebe Männer, nehmt es nicht persönlich. Ohne euch wäre die Jagd doch nur halb so lustig ;-)
Ich habe genaue Vorstellungen wie ich jagen möchte. Ich möchte selbst entscheiden wo ich sitze, wie ich meine Patronen hinlege, welches Stück ich schieße. Gerade bei meinem letzten Besuch bei meiner Schwester hatte ich ein Gespräch mit einem Jagdkollegen. Im Revier haben wir ein großes Damwildrudel. Darunter auch ein schwarzes Kalb. Ich bin der Meinung dieses Kalb zu schützen und sich fortpflanzen zu lassen. Die anderen meinen, wir sollten es schießen. Nun ja. Wenn es jemand schießt, dann MUSS es sich derjenige auch ordentlich präparieren lassen. Sowas schönes darf ich nicht einfach so geschossen werden. Schwarzes Wild ist immer etwas ganz besonderes und ich sehe wieder einmal das Männer und Frauen in der Hinsicht anders denken. Ich bin noch dabei die Männer wach zu rütteln und sie um zu stimmen. Mal sehen ob es klappt oder nicht.





18. Wille

Ja mein Wille ist riesig. Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf setze dann muss es auch genau so geschehen und zwar sofort. ;-)
Nichts war mir bis jetzt so wichtig wie mein Jagdschein. Meine ganze Zeit und mein gesamtes Leben habe ich investiert. Auch von so einigen bösen Menschen, die denken sie müssten mich öffentlich beleidigen, lasse ich mich nicht abbringen. Da haben sie sich mit der Falschen angelegt ;-)
Klar ist es nicht immer ganz so leicht über bestimmte Dinge zu stehen, aber daraus lernt man und sie machen einen nur noch stärker und das ist doch so wichtig. Niemals aufgeben, auch wenn es schwer wird. Ja den Willen und den Sturkopf habe ich eindeutig von meiner Mutter und ich bin verdammt stolz drauf.

19. Leser

Ja der Größte DANK geht nun wirklich an euch alle da draußen die das hier lesen. Die immer wieder auf den Link klicken und schauen ob es etwas Neues gibt. Die mir schreiben und sagen wie sehr es Ihnen gefallen hat. Ja ihr seid wirklich die Besten und es ist schön euch an allen meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.
Danke reicht hier wohl nicht immer aus, aber ich kann euch sagen: ihr macht mich unglaublich glücklich und stolz. Es ist nicht immer ganz einfach alles in Worte zu fassen und euch zu schildern, aber ich gebe mir die größte Mühe.

Es wäre schön wenn ihr mir alle weiterhin erhalten bleibt und euch an meinen Sachen auch erfreuen könnt.



DANKE!!!!!!
Ich wünsche euch eine schöne Woche und schöne Anblicke.

Waidmannsheil euch allen

Fühlt euch geherzt

Eure Josi


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