Mittwoch, 18. Dezember 2013


Guten Abend ihr lieben Leser....

Ja gerade kam mein erster Post und nun gleich der zweite hinterher.
Ich erzähle einfach mal meine ersten Erfahrungen mit der Jagd.
Als kleines Kind mit 8-9 Jahren find alles an.
Ich war immer gern draussen und habe mich sehr für die Tiere und Pflanzen im Wald interessiert, da war es eigentlich schon vorprogrammiert.
Am Anfang bin ich einfach nur mit zum kirren gefahren und habe gelernt welche Tiere man anfüttert und warum man dies tut und welches Tier welche Fährte hinterlässt.
Naja und lange hat es nicht gedauert und es ging zu meiner ersten Entenjagd- sehr sehr spannend.Naja und besonders gut schmecken selbst gejagte Enten ja eh!!!
Ja und so kam es dazu das ich immer mit aufbrechen durfte bzw. zusehen konnte.Auch mit Hundeführern durfte ich mitgehen und lernen wie diese Hunde ausgebildet werden.

So genug aus der Vergangenheit

Auf Ansitze bin ich schon ganz oft mitgegangen und am 23.11.2013 sollte ich nun auch zu meiner ersten Treibjagd mitgehen.
Meine Schwester und mein Schwager haben ihre alljährliche Treibjagd organisiert, naja und ich voll mit eingespannt.
Alle Jäger einladen, Ansteller einteilen, Jäger dazu kombinieren, Hundeführer sollten ja auch dabei sein- falls eine Nachsuche von Nöten sein wird usw.
Früh um 6uhr ging es los, ich war total im Jagdfieber, aber vorher mussten alle Jäger begrüßt werden und Kontrollen dürchgefuhrt werden.
Das war meine Aufgabe, naja und dann ging es auch schon los.
Ich muss dazu sagen, nicht als Treiber sondern mit zum anstellen, mit meiner Schwester.

Wir standen als erstes an einem tiefen Graben im Wald und die erste Treiberwehr kam vorbei.
Lange ließ das Wild nicht auf sich warten, da zog eine Ricke an den Bäumen die Schlucht hoch und ihr folgte eine Kitz.
Das Problem war das die beiden hinter den Bäumen standen und meine Schwester so nicht schiessen konnte und dann haben sie uns mitbekommen und sind geflüchtet.

Naja weiter zum zweiten Anstellplatz.
Weite hügelige Fläche und im angrenzenden Wald hörte ich die ersten Hunde.
Mir hat mal ein Jäger erklärt das bei Rehen und kleinem Haarwild die Hunde hoch bellen und z.B. bei Schwarzwild bellen sie eher mit tiefer Stimme.
Habt ihr das auch schon erlebt??
Drei Stück Flugrehe kamen vom Hügel herab, einen Bock zwischendrin und der Beagle hinterher.

Es fielen zwar Schüsse- aber nicht bei uns ;-)

Aber wir waren nicht traurig und meine Schwester und Ich sind dann nochmal in eine Dickung und haben die Sauen hochgetrieben....mit ihr immer sehr sehr lustig!!!!

Die Strecke: 7 Stück Schwarzwild, 7 Stück Rehwild und 1 Fuchs

Naja ich durchgefroren aber total glücklich und ein ganz tolles Erlebnis....
Immer wieder gern ;-)

Morgen gibt es dann eine weitere Geschichte ;-) und ich hoffe ich langweile euch noch nicht

Einen schönen Abend

Liebste Grüße

Josi

Im Anhang ein paar Bilderchen, die Strecke war hier noch nicht komplett ;-)



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